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Reliquienkult
& Kirche
Kulte, wie nachfolgend aufgeführt, sind typische Kennzeichen einer
so genannten
Sekte, die sich vom eigentlichen Christentum abwandte.
Denn
Christus, der Nazarener, verehrte nur Gott, den Vater aller Menschen,
und keine toten Gebeine.
Der Reliquienkult
In den alten Mysterienkulten wurden die Knochen von "Göttern" an diversen "heiligen Stätten" vergraben. Ägypten war
z. B. übersät mit solchen Grabstätten, an denen die Gebeine der "getöteten Götter" verehrt wurden. Längst ist historisch nachgewiesen, dass der kultische Gebrauch von Gegenständen, Körperteilen und Kleidungsstücken so genannter
"Heiliger" lange vor Entstehung des Christentums praktiziert wurde, von einer
veräußerlichten, auf den Körper-Kult bezogenen, Religiosität, die später von der Kirche übernommen wurde. Der katholische Reliquienkult, bei dem Knochen Verstorbener verehrt, ja sogar für "Wunderheilungen" in Anspruch genommen werden, erweist sich als die Fortsetzung heidnischer Magie. Sogar in jedem Altar muss der Knochensplitter irgendeines
"Heiligen" eingeschlossen sein, damit an ihm das "heilige Messopfer" gefeiert werden kann,
nach katholischer Vorstellung eine Wiederholung des angeblichen "Sühneopfers"
von Jesus. Dahinter steckt die heidnische Vorstellung von einem
vernichtenden Gott, der durch ein Schlacht- bzw. Blutopfer milde
gestimmt werden müsse.
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